HIER FINDET MAN DEN CHRONOLOGISCHEN VERLAUF DER BEMÜHUNGEN DIE STUDIE KOOPERATIV UND GEMEINSAM ZU ERARBEITEN.:


22. JÄNNER 2018:

DIE MARKTGEMEINDE MONDSEE INFORMIERT DIE LANDGEMEINDEN: ST. LORENZ, TIEFGRABEN UND INNERSCHWAND:

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31. Jänner 2018:

Wie oben veröffentlicht hat die Marktgemeinde Mondsee den Prozess gestartet - und die Landgemeinden - St. Lorenz, Tiefgraben und Innerschwand dazu eingeladen. Die Öberösterreichischen Nachrichten , ML24 und auch die Bezirksblätter haben berichtet.

Nun haben die Landgemeinden St. lorenz - Tiefgraben & Innerschwand geantwortet - und laden zum Gespräch ein. Der erste Schritt ist also gemacht - wie man so sagt: "beim Reden kommen die Leut z'samm". Jetzt geht es noch um eine Terminfindung - und alles weitere kann besprochen werden.

 


Besprechung, vom 28. 2. 2018 zwischen:

der Marktgemeinde Mondsee - vertreten durch Bürgermeister Feuerhuber, Amtsleiterin Niederbrucker und Frau Dr. Stöbich - und den Vertretern der Landgemeinden: Bürgermeistern Dittlbacher (Tiefgraben), Bürgermeistern Daxinger (innerschwand) und Vizebürgermeister Nußbaumer (St. Lorenz) und Amtsleiter Schardl - zum Thema:

Mitarbeit am Prozess der Überprüfung aller Vor- und Nachteile von: Verwaltungsgemeinschaft versus Beibehaltung der Ist-Situation versus Fusion - ist ein momentaner STOP der Prozessarbeit.

Den Landgemeinden liegt zur Zeit ein anderslautender Beschluss der Gemeinderätinnen vor - und können so diese im Moment keine Mitarbeit zusagen. Bis zum Juni 2018 wollen die 3 Landgemeinden ihre Gremien nochmals zu dieser Mitarbeit befragen - und das Ergebnis der Marktgemeinde Mondsee in diesem Monat auch mitteilen.

Die Zeit vergeht - Das Jahr geht zu ende - und:

Mondsee will es wissen: Studie soll die Zukunft der Zusammenarbeit mit den Landgemeinden klären

START: April 2019

Die Marktgemeinde Mondsee hat die Zügel in die Hand genommen und startet den Untersuchungsprozess, welche Art der Zusammenarbeit der Gemeinden des Mondseelandes (Mondsee, Tiefgraben, St.Lorenz und Innerschwand) die Beste ist.

Seit einigen Jahren wird über eine „Viererverwaltung“ diskutiert, aber eine Einigung ist aus verschiedenen Gründen nicht zustande gekommen. Nun ist aber der Druck des Landes O.Ö. hinsichtlich Zusammenarbeit sehr stark geworden und es wurden für alle Gemeinden für diverse Gemeindebauvorhaben – wie Kindergarten, Amtshausumbauten usw. – die Landesförderungen und Bedarfszuweisungsmittel auf Eis gelegt.

Die Gemeinde Mondsee startet daher eine Studie welche Form der Zusammenarbeit der Gemeinden des Mondseelandes für die Zukunft die Beste ist und übernimmt dafür auch die Kosten.

Die Studie wird von Dr. Gerlinde Stöbich geleitet, eine seit Jahren anerkannte Expertin für Gemeindeentwicklung, Verwaltungsgemeinschaften, Fusionen und Gemeindekooperationen. Sie hat in den vergangenen Jahren viele Kommunen bei solchen Entwicklungsprozessen sehr erfolgreich unterstützt.

Die Marktgemeinde Mondsee ist zuversichtlich, einen gemeinsamen Weg für eine erfolgreiche Zukunft und Zusammenarbeit der Mondseelandgemeinden – egal in welcher Form - zum Wohle der Bevölkerung unserer schönen gemeinsamen Region zu finden.

Gemeindevorstände der Marktgemeinde Mondsee

V. l. oben: 2. Vizebürgermeister Rüdiger Frauenschuh, GV Richard Kothmaier, GV Jürgen Prasse, GV Wilhelm Feichtinger, GV Franz Schwaighofer; 2. Reihe: Bürgermeister Karl Feurhuber und 1. Vizebürgermeister Josef Wendtner

Dr. Gerlinde Stöbich
Dr. Gerlinde Stöbich

Die Studie wird von Dr. Gerlinde Stöbich geleitet:
In der ersten Phase werden wir für die Studie Daten erheben, berechnen, analysieren und auswerten. In der Folge wird es Themenabende zu Schwerpunkten wie „Schule und Soziales“, „Wirtschaft und Tourismus“, „Brauchtum und Vereine“ etc. geben. „Wir wollen hinterfragen, wie zufrieden die Menschen im Mondseeland sind, welche Wünsche, Forderungen oder Bedenken es gibt und wo man ansetzen muss, um diese Region weiterhin als eine sehr lebenswerte bezeichnen zu dürfen“, so Stöbich.



Zwischenzeitlich erfährt man auch aus der Presse dass die drei Bürgermeister der Landgemeinden, St. Lorenz / Innerschwand und Tiefgraben eine Mitarbeit an der Studie ablehnen:


MONDSEELAND. Die drei Landbürgermeister lehnen eine Zusammenarbeit mit der Prozessanalystin ab.

"Man muss ganz klar sagen, dass wir mit der derzeitigen personellen Leitung des Prozesses hinsichtlich einer Zusammenlegung der Mondseeland-Gemeinden nicht einverstanden sind", sagt der Bürgermeister der Gemeinde Tiefgraben, Hans Dittlbacher.

Das mag einen realen Hintergrund haben oder auch eine gute Ausrede sein. Man könnte sie ja einmal arbeiten lassen, denn die Marktgemeinde Mondsee trägt ohnehin die Kosten der Expertin. Aber Dittlbacher weiß nicht nur in dieser Frage seine Bürgermeisterkollegen aus Innerschwand und St. Lorenz hinter sich. "Wir wollen natürlich das Beste für die Region", sagt Dittlbacher, "aber unser Zugang ist der Aufbau von Kooperationen, und da sind wir schon sehr weit."

Eine Wahrheit mit kleinen Einschränkungen, denn selbst beim Projekt eines gemeinsamen Bauhofs gibt es schon leisen Widerstand der Landgemeinden-Mitarbeiter. Sie müssten womöglich im Fall einer Zusammenlegung anders als bisher auch am Wochenende den Abfall der Marktgemeinde mitentsorgen. Keine Frage, das erzeugt Frust.

Ob das Projekt "gemeinsames Bürgerservice" funktionieren kann, wird erst nach den erfolgten Umbauten an den Gemeindeämtern entschieden sein. Und eine gemeinsame Buchhaltung aller vier Mondseeland-Gemeinden sehen selbst die Bürgermeister der Landgemeinden sehr skeptisch.

Was also tun?

Falsch ist, dass es keine Gesprächsbasis zwischen den drei Landgemeinden und Mondsee gäbe. Aber die reicht eben nur für die Alltagsprobleme und nicht wirklich in die Tiefe von Strukturänderungen. Was Dittlbacher sagt, wird von seinen Amtskollegen aus St. Lorenz und Innerschwand nicht nur bestätigt, sondern teils auch noch verstärkt. Bürgermeister Andreas Hammerl (St. Lorenz) bemängelt grundsätzlich den Prozess, der nicht passe. "Man kann nicht an Kooperationen arbeiten und gleichzeitig eine Studie zur Zusammenlegung in Auftrag geben." Und Innerschwands Ortschef Alois Daxinger zeigt sich zugeknöpft: "Wir hatten eine Volksabstimmung mit 85 Prozent Zustimmung zur Selbstständigkeit. Daran ist derzeit nicht zu rütteln."

Vize Wendtner als Weichspüler

Der Mondseer Vizebürgermeister Josef Wendtner, der den derzeitigen Gemeinde-Chef Karl Feurhuber beerben soll, gibt inzwischen den Weichspüler. Im Originalton: "Die Kooperationen sind derzeit vorrangig zu behandeln, eine Zusammenführung braucht viele Gespräche und viel Zeit." Ein Palmzweig, der richtungsweisend verstanden werden könnte. Demgegenüber haben aber die Landbürgermeister bereits Palisaden aufgestellt. Sie lehnen jede Zusammenarbeit mit der Leiterin abm die von der Marktgemeinde beauftragt wurde, eine Analyse eines Zusammenlegungsprozesses zu erstellen.

Artikel: Norbert Blaichinger - QUELLE Oberösterreichische Nachrichten:


Aber der Plan steht - man versucht bestmöglich die Arbeit ohne Unterstützung der 3 Landgemeinden abzuarbeiten:

Der zeitplan - SOMMER / HERBST 2019:

Während der Sommermonate geht es um Informationsbeschaffung- und Sammlung, um die Auswertung und Gegenüberstellung von Zahlen und Fakten - und um die Vorbereitung der Themenabende für den November.

DIE EXPERTENGESPRÄCHE:

August und September stehen im Zeichen des Dialoges

Ziel der Studie ist es im ersten Schritt Zahlen und Fakten zu erheben. Jenseits dieser Daten gilt es aber auch noch Stimmungsbilder und  Wünsche der Bevölkerung zu erfassen. Dazu wird es verschiedene Themenabende bzw. Expertengespräche geben. Sollten Sie, oder Sie oder Sie dabei mitwirken wollen - übermitteln Sie uns bitte einfach Ihre Daten - wir melden uns bei Ihnen.

Wie bereits über unseren Facebook Kanal - als auch über Printmedien kommuniziert - stehen die Sommermonate August und September ganz im Zeichen der Gespräche. Diese dienen auch als  Vorbereitung zu den Themenabenden die im November stattfinden werden.

Für alle die sich fragen wie so ein Gespräch abläuft - hier gibt es die Fragen die alle Experten gleichermaßen beantworten.

Allgemeine Fragen (Auswertung erfolgt vertraulich und anonym, es werden nur Gesamtergebnisse veröffentlicht)

1. Daten Statistik

a. Wohnhaft seit?

b. In der Gemeinde?

c. Berufstätig in?

d. Vereinsmitglied?

e. Politisch tätig?

 

2. Wie beurteilen Sie die aktuelle Situation in der eigenen Gemeinde -wo ist Gemeinde gut aufgestellt, wo nicht? Was sollte künftig besser laufen? Denken Sie dabei insbesonder an folgende Lebensbereiche:

a. Wirtschaft, Landwirtschaft, Umwelt

b. Raumordnung, Infrastruktur, Verkehr

c. Kinderbetreuung, Bildung, Familienangebote und Soziales

d. Kultur, Freizeit, Vereine, Brauchtum, Identität

 

3. Die vier Gemeinden liegen eng beisammen und haben auch bisher schon zusammengearbeitet:

a. In welchen Bereichen wurde bisher schon zusammengearbeitet?

b. Wie beurteilen Sie die bisherigen Bemühungen?

c. Hätte man was besser machen können?

 

4. Wie stehen Sie ganz allgemein zur aktuellen Diskussion – es werden immer wieder verschiedene Varianten diskutiert:

a. Wie fühlen Sie sich generell informiert?

b. Wie beurteilen Sie die zuständige Politik in den Gemeinden?

c. Verwaltungsgemeinschaft oder mehr Kooperation oder Fusion?

1. Welche Variante wäre aus Ihrer Sicht die Beste?

2. Worin sehen Sie Vorteile/Nachteile?

 

5. Was sind die wesentlichen Fragen, die sich derzeit für Sie stellen?

 

6. Was möchten Sie mir noch auf den Weg mitgeben?

 

Zur Abstützung der Frage 3:

Wesentliche Kooperationen laut LRH Prüfbericht 2016:

 

1. Gemeinsame(s) Meldeamt/Fundamt/Wählerevidenz mit Mondsee

2. Gemeinsamer Standesamtsverband und Staatsbürgerschaftsverband mit

Mondsee und zwei weiteren Gemeinden

3. Kultur- und Veranstaltungszentrum Schloss Mondsee GesmbH mit Mondsee

4. Bergrettung in Sankt Lorenz mit Mondsee

5. Touristische Einrichtungen (z.B. Kletterhalle in Mondsee, Klettersteig Drachenwand in Sankt Lorenz)

6. RHV Mondsee/Irrsee

7. Sozialmarkt mit Mondsee und weiteren Gemeinden

8. Essen auf Rädern (Bezug vom Seniorenheim Mondsee)

9. Kindergarten TILO

(Tiefgraben und Sankt Lorenz – Kooperation läuft mit Eröffnung des neu errichteten Kindergartens in Sankt Lorenz aus)

10. Volksschule TILO ( Kooperation Tiefgraben und Sankt Lorenz)

 


Oktober 2019:

Frau Dr. Stöbich beendet die Arbeit zur Studie - siehe Eingangsseite.
Die bereits geplanten Themenabende werden somit abgesagt. An alle die sich hier bereits zur Mitarbeit gemeldet hatten - ein herzliches Dankeschön für die Bereitschaft.