April 2019

Mondsee will es wissen: Studie soll die Zukunft der Zusammenarbeit mit den Landgemeinden klären

Die Marktgemeinde Mondsee hat die Zügel in die Hand genommen und startet den Untersuchungsprozess, welche Art der Zusammenarbeit der Gemeinden des Mondseelandes (Mondsee, Tiefgraben, St.Lorenz und Innerschwand) die Beste ist.

Seit einigen Jahren wird über eine „Viererverwaltung“ diskutiert, aber eine Einigung ist aus verschiedenen Gründen nicht zustande gekommen. Nun ist aber der Druck des Landes O.Ö. hinsichtlich Zusammenarbeit sehr stark geworden und es wurden für alle Gemeinden für diverse Gemeindebauvorhaben – wie Kindergarten, Amtshausumbauten usw. – die Landesförderungen und Bedarfszuweisungsmittel auf Eis gelegt.

Die Gemeinde Mondsee startet daher eine Studie welche Form der Zusammenarbeit der Gemeinden des Mondseelandes für die Zukunft die Beste ist und übernimmt dafür auch die Kosten.

Die Studie wird von Dr. Gerlinde Stöbich geleitet, eine seit Jahren anerkannte Expertin für Gemeindeentwicklung, Verwaltungsgemeinschaften, Fusionen und Gemeindekooperationen. Sie hat in den vergangenen Jahren viele Kommunen bei solchen Entwicklungsprozessen sehr erfolgreich unterstützt.


Die Marktgemeinde Mondsee ist zuversichtlich, einen gemeinsamen Weg für eine erfolgreiche Zukunft und Zusammenarbeit der Mondseelandgemeinden – egal in welcher Form - zum Wohle der Bevölkerung unserer schönen gemeinsamen Region zu finden.

Gemeindevorstände der Marktgemeinde Mondsee

V. l. oben: 2. Vizebürgermeister Rüdiger Frauenschuh, GV Richard Kothmaier, GV Jürgen Prasse, GV Wilhelm Feichtinger, GV Franz Schwaighofer; 2. Reihe: Bürgermeister Karl Feurhuber und 1. Vizebürgermeister Josef Wendtner

Dr. Gerlinde Stöbich
Dr. Gerlinde Stöbich

Die Studie wird von Dr. Gerlinde Stöbich geleitet:
In der ersten Phase werden wir für die Studie Daten erheben, berechnen, analysieren und auswerten. In der Folge wird es Themenabende zu Schwerpunkten wie „Schule und Soziales“, „Wirtschaft und Tourismus“, „Brauchtum und Vereine“ etc. geben. „Wir wollen hinterfragen, wie zufrieden die Menschen im Mondseeland sind, welche Wünsche, Forderungen oder Bedenken es gibt und wo man ansetzen muss, um diese Region weiterhin als eine sehr lebenswerte bezeichnen zu dürfen“, so Stöbich.



Der zeitplan:

Während der Sommermonate geht es um Informationsbeschaffung- und Sammlung, um die Auswertung und Gegenüberstellung von Zahlen und Fakten - und um die Vorbereitung der Themenabende für den November.